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Evidenzbewertung in der Diskussion
Die Form der Evidenzbewertung, die sich hauptsächlich am Studiendesign der zugrundegelegten wissenschaftlichen Arbeiten orientiert, ist nicht unumstritten.
Ein wesentlicher Kritikpunkt bezieht sich darauf, dass randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) als "Quasi-Gold-Standard" - und andere wissenschaftliche Methoden demgegenüber als minderwertig betrachtet werden, obwohl RCTs zwar die Methode der Wahl bei Fragen der Wirksamkeit darstellen, aber viele Fragen in der Versorgung von Patienten nicht durch einfache "Ursache-Wirkung"-Untersuchungen zu klären sind.
Einige Wissenschaftler weisen darauf hin, dass für manche Fragestellungen andere Formen von Studien bessere "Wege zur Erkenntnis" sind als randomisierte kontrollierte Studien (RCTs).
Eine gute Darstellung, vor allem für die Problematik "symptomevaluierender" Studien, die für Hausärzte sehr wichtig sind, da hier Symptome als erste Vorboten möglicher gefährlicher Erkrankungen erkannt und richtig eingeschätzt werden müssen, findet sich auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin in dem so genannten DEGAM-Autorenmanual.
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