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Suchoptimierung durch Spezialformatierungen
Die "Automatik", mit der die Pubmed intern normalerweise vorgeht, wird durch diverse Spezialformatierungen ausgeschaltet.
Will man die Suche "von Hand" optimieren, so kann sie mit Hilfe von "search tags" oder "Index Tags" einschränken. Dazu hängt man an den Suchbegriff ein Kürzel in eckigen Klammern an, wodurch der Datenbank mitgeteilt wird, in welchem Feld dieser Begriff gesucht werden soll. Beispiele sind [au] für Autoren, [tw] für Aufsatz-Titel(wörter).
Da vor allem "Gelegenheits-Sucher" diese "search tags" nicht unbedingt auswendig können, kann man alternativ über "Advanced Search" das Suchfeld bestimmen oder gleich z.B. bestimmte Zeitschriften suchen oder den MeSH-Katalog benutzen.
Eine Möglichkeit, bei mehreren zusammenhängenden Wörtern sicherzustellen, dass nach diesen in genau der eingegebenen Kombination gesucht wird, kennen Google-Experten bereits: Man gibt die Suchwörter mit umschließenden Anführungszeichen ein.
Um sicherzustellen, dass ähnliche Begriffe, die sich nur durch die grammatische Form oder Wortendung unterscheiden, auch gefunden werden, kann man so genannte Trunkierungszeichen benutzen. Das Trunkierungszeichen der Medline bzw. in Pubmed ist der Stern *. Die Suche nach "lymphocyt*" findet also auch Ergebnisse, die "lymphocytes" oder "lymphocytic" oder "lymphocytosis" enthalten.
Alle genannten Spezialformatierungen können helfen, zu einem besseren Suchergebnis zu kommen - aber garantiert ist das nicht, da es vom Einzelfall abhängt. Oft ist es am besten, einfach die Suche mal mit und mal ohne Sonderformatierungen zu nutzen.
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