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Evidenzquellen - Sources of Evidence
Websites with collections of medical evidence or aggegated medical evidence.
Evidenzquellen - Sources of Evidence
Beim ACP Journal Club handelt es sich um die älteste EbM-Meta-Datenquelle. Leider ist der ACP Journal Club kostenpflichtig, ein Zugang ist aber z.B. in der Ovid EBMR Datenbank enthalten.
The Alberta Heritage Foundation publishes a guide to Health technology assessment on the Net, which is regularly updated and one of the best guides to Internet sources of information.
Das Arznei-Telegramm ist eine Spitzen-Informationsquelle zu deutschen Arzneimitteln. Gelegentlich tendieren die Autoren zu einer klinisch wenig nachvollziehbaren Bewertungs-Strenge. Wenn das "at" eine medikamentöse Therapie aber empfiehlt, dann ist daran fast nicht zu rütteln... Die Datenbank des "at" ist kostenpflichtig.
Bandolier ist eine EBM-Zeitschrift, die im Web frei verfügbar ist und "Evidence-Reports" enthät. Die Webseite und damit alle Artikel können durchsucht werden; allerdings ist die Suchfunktion nicht sehr komfortabel, da die Sortierung nach Zeit nicht wirklich funktioniert.
BET steht für Best Evidence Topic Report und ist eine Modifikation der Clinically Appraised Topics für die Notfallmedizin. Urheber der BETs ist die Abteilung Notfallmedizin des Manchester Royal Infirmary Krankenhauses.
Although there appears to be a growing number of scientific publications on CAM, the complete spectrum of complementary therapies still requires more information about published evidence. A majority of these research publications are still not listed in electronic bibliographical databases such as MEDLINE. Bearing this in mind, CAMbase, a bibliographical database on CAM was launched at the University of Witten-Herdecke in order to close this gap. It can be accessed online free of charge or additional costs.
M. D. Anderson Cancer Center - Complementary/Integrative Medicine Education Resources Evidenzbasierte Information zu naturheilkundlichen und anderen "alternativen" Therapieverfahren.
- Clinical Evidence: The international source of the best available evidence for effective health care
Clinical Evidence ist leider auch kostenpflichtig ... Clinical Evidence fasst Evidenz unter dem Aspekt klinischer Fragestellungen zusammen und hat daher einen direkten "Gebrauchswert" für Praktiker. Schwesterpublikation ist die Zeitschrift "Evidence Based Medicine" mit Evidence aus Studien, systematischen Reviews und Metaanalysen, ohne Zusammenfassung des Wissens zu einer klinischen Fragestellung.
Demgegenüber bietet Clinical Evidence einen hohen Gebrauchswert, kann aber aufgrund des hohen Aufwandes bei der Zusammenstellung der thematischen Artikel nie so aktuell sein wie "Evidence Based Medicine". Auch können natürlich nur eine begrenzte Zahl von Themen in dieser aufwendigen Form abgehandelt werden. CRD Databases - DARE, NHS EED, HTA Database
Freier Zugriff auf die am "Centre for Research and Dissemination" erstellten und gepflegten Datenbanken:
DARE - Database of Abstracts of Reviews of Effects
NHS EED - NHS Economic Evaluation Database
HTA - Health Technology Assessment Database.DynaMed ist eine durchaus interessante EBM-Seite - registrierungspflichtig; nach einer kostenlosen Testphase muss man entweder selbst Beiträge liefern (die aber "Peer-reviewed" werden) - oder einen finanziellen Beitrag zahlen.
EBM Online - Evidence Based Medicine - leider ist diese Zeitschrift für viele unerreichbar, weil kostenpflichtig und ziemlich teuer.
EBM online erscheint zweimonatlich. Es gehört zu den ältesten Evidenzquellen und geniesst ein hohes Ansehen. Ein gelegentlicher Blick auf die Titel der "Top 10 articles" lohnt sich.Articles from Evidence-based Complementary and Alternative Medicine. eCAM are provided via NCBI courtesy of
Oxford University Press.eMedicine ist eine kommerziell betriebene Seite des Anbieters Medscape, die einige Inhalte frei zur Verfügung stellt.
Medscape ist einer der größten Anbieter medizinischer Datenbanken und Literatur. Eine kostenpflichtige Version der eMedicine-Seiten wird unter dem Namen Institutional eMedicine zur Lizenzierung für Institutionen, Krankenhäuser etc. angeboten.
Nach eigenen Angaben verfügt eMedicine über einen Autoren- und Editorenpool von rund 10,000 Ärzten und einen Peer-Review-Prozess, der vier- bzw. fünfstufig durch Ärzte und einen Pharmazeuten erfolgt und die Inhalte unter EBM-Gesichtspunkten aufbereitet. Daneben bietet eMedicine Zugang zu Leitlinien aus 59 medizinischen Fachgebieten.
Mitte 2005 umfasste die Datenbank von eMedicine Einträge zu etwa 7000 Krankheiten und Diagnosen.
Die meisten Inhalte in eMedicine sind nur zahlenden registrierten Nutzern zugänglich.EvidenceUpdates is a service made available by the BMJ Group that incorporates the McMaster PLUS email alerting system and searchable database of best evidence from the medical literature as a new feature to the BMJ electronic product suite.
Eine nette Idee sind die Evidence-Based Medicine for Student Health Services des Swingle Student Health Service an der Montana State University. Dort finden sich unter Specific Conditions and Diseases EBM-basierte Kurztexte zu den 26 Diagnosen, die bei den Konsultationen der Studenten ca. 90% der Diagnosen ausmachen. Leider sind viele Texte nicht mehr sehr aktuell, aber trotzdem einen Blick wert.
Eine Service-Seite, die gemeinsam von den Herausgebern des Britis Medical Journal (BMJ Publishing Group) und der Abteilung für Medizinische Informatik der kanadischen McMaster Universität herausgegeben wird. Die Seite bietet eine durchsuchbare Datenbank mit Zusammenfassungen aus über 110 Zeitschriften, die nach strengen wissenschaftlichen Kriterien zusammengefasst sind.
Eine kostenlose Registrierung ist erforderlich, um die Seite benutzen zu können.Die Health Development Agency (HDA) wurde am 3. April 2000 im Auftrag des britischen NHS offiziell eröffnet. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Bereitstellung einer für jeden britischen Bürger zugänglichen "Evidence Base" zu wichtigen Gesundheitsfragen.
Publikationen aus dem Institut für Pharmakologie der Universität Bremen.
Das Alberta Institute of Health Economics (IHE) ist Funktions-Nachfolgerin der Alberta Heritage Foundation for Medical Research.
Alle Publikationen der HTA-Gruppe der Alberta Heritage Foundation for Medical Research ab 2006 können auf den Webseiten des Institute of Health Economics (IHE) gefunden werden.Assessment in English - HTA-DoH (MY) - HTA Unit, Ministry of Health, Malaysia.
Current Evidence Reviews der Monash University in Australien.
Natural Medicines Comprehensive Database - Kostenpflichtiger Zugang! Leider teuer...
Natural Standard, The Authority on Integrative Medicine - diese Zeitschrift gilt als sehr hochwertige EBM-Quelle für Naturheilverfahren und alternative Medizin, leider lizenz- und kostenpflichtig und teuer.
Nützlich sind die RSS-feeds, so erfährt man wichtige Neuigkeiten aus der Komplementär- und Alternativmedizin-Forschung.NHS Evidence exists primarily to support the work of NHS health professionals in the UK.
Sammlung von Publikationen des NHS in Schottland, evidenzbasiert und qualitätsorientiert.
PEDro ist eine Initiative des Centre for Evidence-Based Physiotherapy (CEBP). PEDro ist die Physiotherapie Evidenz Datenbank.
Die meisten Studien in der Datenbank wurden auf ihre methodologische Qualität hin begutachtet. Dies soll es erleichtern, schnell zwischen solchen Studien zu unterscheiden, deren Ergebnisse wahrscheinlich valide und interpretierbar sind und anderen Studien, auf die dies nicht zutrifft.Direktlink zu den Pedro-Volltexten, wie sie vom Centre for Evidence Based Physiotherapy an der Universität Maastricht zur Verfügung gestellt werden.
Häufig lassen sich die Volltexte hier besser und schneller finden als beim Aufruf der Original-Pedro-Datenbank.From the website:
PedsCCM: The Pediatric Critical Care Website:
The multidisciplinary and practical resource for Pediatric Critical Care on the Internet Peer reviewed original content integrated with links to selected web resources ... now 14 years old... thanks to everyone for your great support!..Introductory lines: Toward Optimized Practice (TOP) helps Alberta physicians and the teams with whom they work implement evidence-based practices to enhance the care of their patients.
Tripdatabase ist der Google der evidenzbasierten Medizin. Die Benutzung ist im wesentlichen selbsterklärend, die Ergebnisse werden aufbereitet nach Art der Quelle (Leitlinien, systematische Reviews etc.) und nach geographischen Regionen.
Tripdatabase ist immer einen Besuch wert. Bis 2006 war der Dienst kostenpflichtig, seither wird er durch Werbung finanziert.Information from the site:
The evolution of the TRIP Database has been guided by the desire to answer real clinical questions using the principles of evidence based medicine. TRIP Database Ltd’s involvement in clinical question answering (for more information see TRIP Knowledge Services) has shown the type of material that is useful in answering genuine questions health professionals have. More recently the site has been externally evaluated by a team from the Centre for Evidence-Based Medicine (www.cebm.net) led by Professor Paul Glasziou. The findings of this report have been very useful in this latest site upgrade.